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sielecki

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Studium an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien
und an der Filmhochschule in Lodz, Polen.
In den 70er Jahren provokante Plakate ohne Werbezweck,
großformatige experimentelle Farbfotografik,
zahlreiche Ausstellungen seiner "optisch, akustisch und
mechanisch reagierenden Objekte und Installationen".

Seit 1982 Lehrauftrag und Einrichtung des
"Studio für experimentellen Animationsfilm"
an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien.
1984 Gründung von Asifa Austria,
1988 Gründung der Filmproduktion "Animotion Films Vienna".
Zusammenarbeit mit Malern, Musikern und Filmemachern wie
Maria Lassnig, Ernst Schmidt Jun., Zbig Rybczynski, Kurt Kren,
Tone Fink, Valentin Oman, Gerhard Rühm und anderen.


VIS 2009: CV & Filmografie H. Sielecki
Raimund Liebert (H.S. & die Östereichische Film-Avantgarde 1-4)

Raimund Liebert VIS 2008: Tribute to H. Sielecki


ARBEITSBIOGRAFIE

1946 geboren in Kärnten, Österreich
1968 - 1973 Studium an der Universität für angewandte Kunst in Wien
1975 - 1976 Stipendium an der Filmhochschule (Animationsfilm) und Kunsthochschule (Malerei) in Lodz, Polen
seit 1973 freischaffender Künstler:
experimentelle Farbfotografik, elektronisch, mechanisch, akustisch reagierende Objekte, Environments,
Plakate ohne Werbezweck, alte Fototechniken (Gummidruck), Zahlreiche Ausstellungen. Aktiver Musiker.

FILM:

seit 1982 Lehrtätigkeit für experimentellen Animationsfilm bei Prof. Maria Lassnig
(seit 1990 Prof. Christian Ludwig Attersee, seit 2009 Judith Eisler)
an der Universität für angewandte Kunst in Wien.
Einrichtung und Leitung des Lehrstudios für Animationsfilm in der Meisterklasse.
1984 Gründung von ASIFA AUSTRIA (Österreichische Trickfilmgesellschaft)
1986 – 1991 Mitglied in den österreichischen Filmförderungsgremien.
1988 Gründung der Filmproduktion "ANIMOTION FILMS".
Seither Produktionen für TV. Kino Werbespots für Zeitschriften,
Trailer, Musikfilm. Öffentliche Auftragsarbeiten.
1990 – 91 Lehrauftrag an der Hochschule für bildende Künste in Braunschweig.
1992-93-94 Repräsentant Österreichs bei "Cartoon" in Brüssel.

Animationsfilme

youtube: husifilm (17 films)

1982 "Countdown" 16 mm, color, 2 '30"
1983 "Die Suppe" 16 mm, color,2`30"
1983 "Nachrichten" 16 mm, color, 2`30"
1985 "Festival" 16 mm, color,4`10"
1989 "Drunk" 35 mm, color, 5´10", Musik: W. Mitterer
1992 "Maria Lassnig Kantate" 35 mm, color, 7´35", mit Matria Lassnig
1994 "Nitweitaget" 35mm, color,1'10", Musik: W. Mitterer
1995 "Dachbodenstiege" 35 mm, SW,3´00", Text Gernot Wolfgruber
1995 "Air Fright" 35 mm, color,8´10"
1995 "Book Factory" 35 mm, color, 3´30"
1997 "Liebe TV" Beta SP, Digital, 2‘10“
2001 "Österreich !" Beta SP, Digital, 5`00"
2006 "Drei Stücke" (Spur) Beta SP, Digital, 12`00,Text Karin Spielhofer
2007 "SEHEN" Beta SP, Digital, 13`00, Text Gerhard Rühm
2007 "WITZ" Beta SP, Digital, 4`10, Autor Gerhard Rühm
2009 "FOUL" Beta SP, Digital, 5`50"

Mitautor Filmgruppe A.S.K.

1992 "Die Helden" 16 mm, S/W, 4´30"
1996 "Mein Kind" 16 mm, color, 13´30"
1998 "Hitparade" 35 mm, Beta SP, 12‘00“
2000 "Raumausstatter Stagl" Beta SP, 4‘ 30“
2001 "The Upperlake Story" Beta SP, 11‘30“

Preise

1982 Theodor Körner-Preis für bildende Kunst,
1985 Förderungspreis für bildende Kunst (Film),
1988 VIENNALE Filmpreis für das Hochschul-Studio.
1984 Festival Stuttgart: Förderpreis und Publikumspreis für den Film "Nachrichten"
1984 Festival Zagreb: Preis für den Film "Nachrichten"
1995 "Weißes Gold" 1. Preis f. Kurzfilm "Air Fright" bei DIAGONALE Salzburg
1996 Internationales Experimentalfilmfestival Madrid für "Air Fright" 2. Preis
1999 BAF! Awards, Bradford-Festival GB, National Museum of Photography, Film & Television,
Winner in the Experimental Category für „Hitparade“

Produktionen

1986 – 87 "1x1 des glücklichen Lebens", 16 mm, color, 45 Minuten, Animation
1987 Falter A, Falter B, je 30", 35 mm, color, Animation, Trailer für Filmtage Wels, 30", 35 mm, color, Animation
1989 – 90 "LIFE SHOW",44 Minuten, 16 mm, color, Animation
1990 " That’s it" mit Ute Eisenberg, 1´30", 35 mm, S/W, Animation
1993 Das andere Buch, August - Oktober, Projektion am Rathausplatz, Wien
1994 10 Sequenzen in "A - FOR AUSTRIA"( EPO- Film, Regie Kurt Mayer )
1995 "A Winters Tale", Freddy Mercury- Queen, Handschrift- Animation. DORO Prod.
1996 "Selbst Sicher", 60 Sek. Spot für das Kuratorium für Verkehrssicherheit
2000 "COMPAQ", 40 Sek. 35 mm Kinospot für Compaq Computer

1990 - 1998 Kinowerbung für Zeitschrift FALTER :

         Falter 1 mit G. Thuma und M. Mattuschka,
         Falter 2 mit Kurt Kren,
         Falter 3 mit Paul Braunsteiner,
         Falter 4 mit Tone Fink,
         Falter 5 mit Maria Lassnig,
         Falter 6 mit Wolfgang Mitterer (Musik)
         Falter 7 mit Bärbel Neubauer
         Falter 8 mit Valentin Oman
         Falter 9 von Hubert Sielecki

        
Hubert Sielecki studierte an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien und an der Filmhochschule in Lodz.
Er lehrt er an der Universität für angewandte Kunst in der Meisterklasse für Malerei, Animationsfilm und Tapisserie bei Christian Ludwig Attersee (seit 1990), Judith Eisler (seit 2009) und hat dort noch unter Maria Lassnig 1982 das Lehrstudio für Animationsfilm an Österreichs Kunsthochschulen eingerichtet.
Hubert Sielecki ist Drehbuchautor, Regisseur, Kameramann, Musiker, Tontechniker, Darsteller, Zeichner, Maler in einem. Er macht Autorenfilme und verwendet vorwiegend die Technik des Animationsfilms. Das heißt, der Film entsteht in erster Linie durch Belichtung und Bearbeitung von Einzelbildern. Diese Bilder sind gemalt, gezeichnet, es können auch Gegenstände oder Menschen vor der Kamera in Einzelbild-Schritten aufgenommen werden.
Für seine Arbeit erhielt Hubert Sielecki zahlreiche Preise und Auszeichnungen im In- und Ausland.
1985 den Förderungspreis für Filmkunst und 1988 den Viennale-Preis.
1996 den ersten Preis für den Kurzfilm "Air Fright" bei der Diagonale in Salzburg.
Mit seiner Produktionsfirma "Animotion Films Vienna" produzierte Hubert Sielecki von 1989 bis 1998 elf Kinowerbespots für die Zeitschrift "Falter" und eine Reihe anderer Produktionen für verschiedene Institutionen.
Z.B. Zusammenarbeit mit DORO-Production (Musikvideo) und EPO-Film.
Weiters Trailer für Festivals, für das Kuratorium für Verkehrssicherheit oder 1999 einen Kinowerbespot für Compaq in Zusammenarbeit mit der Meisterklasse Attersee.
1985 gründete er für die Absolventen ASIFA Austria, die österreichische Sektion der internationalen Tricklfilmgesellschaft ASIFA. (Association Internationale du Film d´Animation).
In den Jahren 1992 bis 1996 war er Vertreter Österreichs bei der EU-Animationsfilm-Organisation CARTOON in Brüssel.
Hubert Sielecki gründete 1991 die Filmgruppe A.S.K., in der er gemeinsam mit den Künstlern Paul Braunsteiner und Luise Buisman an No Budget-Projekten arbeitet. Diese Filme werden ohne Subventionen und ausschließlich in Eigenarbeit und Mitwirkung von Freunden ohne Produktionskosten hergestellt.
In den letzten Jahren entstehen Filme in Zusammenarbeit mit Musikern (Hotel Palindrone) und Schriftstellern (u.a. Karin Spielhofer, Gernot Wolfgruber, Gerhard Rühm).