ende
S-8
mm film, realfilm, 9:00 minuten, 1969 wien

1969 war die stadt wien eine graue, kalte, noch vom faschismus gezeichnete welt.
im kamnpf gegen den "wiener virus", einer typisch verbreiteten depression
bereitete vielen jungen begabten freunden probleme, aus denen sie mit drogenkonsum
oder selbstmord zu entfliehen suchten.
das leben in der anarchistisch-kreativen künstlergemeinschaft erweckte
das gefühl der möglikchkeit alles anders und individuell machen zu
können und sich nicht an konventionen halten zu müssen.
der glaube an veränderung, bewegung, die aussicht nach neuen ufern, das
sich öffnen der großen internationalen welt der reisen, interessanter
fremder kulturen, eine internationale bewegung der buntheit, von freiheit des
einzelnen, neue positiv-natürliche sicht der sexualität und gemeinsamer
aufbruch gegen krieg und unterdrückung in der welt verursacht eine bewegende
aufbruchstimmung auch in der musik und kunst.
der film zeigt die divergenz zwischen der innen- und aussenwelt, das ende
der grauen kälte draussen, den beginn einer kraftvollen bunten zukunft.